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17. September 2021

Rostock

Weihnachtsmärkte 2021

17. September 2021

Die Inzidenzzahlen steigen wieder – aber sie sind vernünftigerweise nicht mehr das alleinige Maß aller Dinge.
Wie längst von uns gefordert, müssen auch die Hospitalisierungsrate und die Belegung der Intensivbetten in den Krankenhäusern als Indikatoren herangezogen werden. Denn unterm Strich entscheiden diese Kriterien über unsere Arbeitsplätze. Die ersten Bundesländer ändern anerkennenswerterweise schon in dieser Woche ihre Politik, allen voran Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Sie entscheiden so vor dem Hintergrund der stetig – wenn auch zu langsam – steigenden Impfrate. Die Herdenimmunität bis Ende September zu erreichen ist möglich – erst recht bis Ende November.

Dann beginnen unsere Weihnachtsmärkte und – Stand heute – halten die Veranstalter fast überall an den Planungen fest.
Denn nicht nur wir, auch die Städte und Kommunen, der Einzelhandel und der Tourismus wollen und brauchen unsere Weihnachtsmärkte. Doch es wird in den Verwaltungen, Gremien und den Medien Zweifler geben, Diskussionen und der Ruf nach viel zu frühen Absagen können folgen. Wir bitten Sie, mit folgenden Argumenten die zukünftigen Diskussionen vor Ort zu befeuern:
Wir Schausteller Deutschlands wehren uns gegen frühzeitige Absagen von Weihnachtsmärkten!

Die Regierungen der Bundesländer passen ihre jeweiligen Corona-Verordnungen im vierwöchigen Rhythmus der jeweils aktuellen Situation an.
Den 3.000 Weihnachtsmärkten darf nicht schon Monate zuvor ein übereiltes Aus drohen!
Das hätte weitreichende Folgen:
Der Berufsstand der Schausteller ist durch die Untersagung von Märkten und Volksfesten seit Dezember 2019 zum Stillstand verdammt und damit ohne reguläre Einnahmen.
Die Corona-Hilfen decken nur einen Teil der laufenden Kosten.
Wird trotz stetig steigender Impfrate „höchstvorsorglich“ diesen Märkten der Garaus gemacht, wird das auch das Ende vieler unserer ca. 5.000 Familienbetriebe bedeuten.

Die Weihnachtsmärkte sind für die durch die Coronakrise und den Boom des Onlinehandels ohnehin schwer gezeichneten Innenstädte im zweiten Winter der Krise von existenzieller Bedeutung. Sie schmücken, beleuchten und beleben die zunehmend trister werdenden Innenstädte und bescheren dem stationären Einzelhandel, der Gastronomie und Hotellerie mit dieser Attraktivität viele Gäste. Zigtausende von Gewerbetreibenden sind schon pleite, Zigtausende unmittelbar davon bedroht, erst recht, wenn ihnen das Weihnachtsgeschäft wegbräche.

Dort, wo unsere ca. 3.000 Weihnachtsmärkte deutschlandweit stattfinden, sorgen circa 160 Millionen Besucher jährlich für Milliarden an Umsätzen – und Steuereinnahmen(!) – die für unseren von Corona gebeutelten Staat von immenser Bedeutung sind.

Weihnachtsmärkte sind möglich, denn feststeht:

Die Infektionsgefahren unter freiem Himmel, an frischer Luft, gehen gegen Null.

Auszugsweise einige Meinungen der Wissenschaft hierzu:

Robert-Koch-Institut: Epidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19 Stand: 14. Juli 2021:
„Übertragungen im Außenbereich kommen insgesamt selten vor und haben einen geringen Anteil am gesamten Transmissionsgeschehen. Bei Wahrung des Mindestabstandes ist die Übertragungswahrscheinlichkeit im Außenbereich aufgrund der Luftbewegung sehr gering.“
(RKI – Coronavirus SARS-CoV-2 – Epidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19

Positionspapier der Gesellschaft für Aerosolforschung zum Verständnis der Rolle von Aerosolpartikeln beim SARS-CoV-2 Infektionsgeschehen vom 7. Dezember 2020:
„Im Freien finden so gut wie keine Infektionen durch Aerosolpartikel statt.“
(POSITION PAPER | GAeF)

WELT-Interview mit Dr. Gerhard Scheuch (Ehemaliger Präsident der ISAM (International Society for Aerosols in Medicine/Gesellschaft für Aerosolforschung) am 30. März 2021: „Ansteckungen im Freien sind einfach bei dieser Pandemie kaum oder überhaupt nicht möglich.“ (Dr. Gerhard Scheuch im Interview mit WELT Nachrichtensender: „Ansteckungen im Freien … | Presseportal)

Offener Brief der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) vom 11. April 2021:
„Die Übertragung der SARS-CoV-2 Viren findet fast ausnahmslos in Innenräumen statt.“

„Übertragungen im Freien sind äußerst selten und führen nie zu Clusterinfektionen, wie das in Innenräumen zu beobachten ist.“
(POSITION PAPER | GAeF)

Experteninterview, MDR mit Dr. Gerhard Scheuch, Gesellschaft für Aerosolforschung vom 15. April 2021:
„Eine große irische Studie hat 232.000 Menschen untersucht, nur 260 sind im Außenbereich infiziert worden, die anderen im Innenraum.“
„Die Iren schreiben: jede tausendste Infektion findet draußen statt.“
(Redakteur: Wie uns die Aerosolforscher die Freiheit zurückbringen wollen | MDR.DE)

Rostock

Bedeutung der temporären Freizeitparks

17. September 2021


Ab März 2020 bis durchgehend zum Sommer 2021 wurde die Veranstaltung von Volksfesten, Kirmessen, Schützenfesten, Dulten usw. durch die Corona-Verordnungen praktisch aller Bundesländer untersagt – und damit den Schaustellern bundesweit ihr Arbeitsplatz genommen.
Karussells in Freizeitparks durften sich währenddessen weiterdrehen.
Die per Verordnung zur Untätigkeit verurteilten Schausteller:innen haben ihr Equipment, ihre Manpower und ihre Erfahrung zusammengetragen und die so genannten temporären Freizeitparks ins Leben gerufen.
Analog zu ihren „großen Brüdern“ finden Sie auf
eingezäunten Flächen statt, auf denen durch eine
kontrollierte Eingangssituation gewährleistet wird, dass
nur eine zuvor definierte Höchstzahl von Personen gleichzeitig auf dem Gelände anwesend ist.
Diese Formate wurden in allen Bundesländern genehmigt und umgesetzt.
Es gab bis heute nirgendwo einen dokumentierten Infektionsfall.
Diese mit Liebe ins Leben gerufenen Parks sind für die Schausteller:innen eine Gelegenheit, wieder ihren Beruf ausüben zu können.
Für die Bevölkerung ist es eine willkommene und sichere Abwechslung im tristen Corona-Alltag.
Eine Alternative zu unseren traditionellen Volksfesten sind diese Parks jedoch nicht!
Aufgrund der geringen Anzahl und der starken Reglementierung kann nur ein kleiner Teil der circa 5.000 Schaustellerbetriebe Deutschlands dort gastieren.
Die Betriebe kommen auf maximal 60 Spieltage pro Saison – zu sonst üblichen ca. 120 – 140 Spieltagen.
Die hohen Zusatzkosten durch Einzäunung und Besucher-Management, vor allem aber die stark eingeschränkte Besucherzahl setzen den Verdienstmöglichkeiten der Schausteller:innen enge Grenzen.
Die temporären Freizeitparks sind damit ein Behelf in schwierigster Zeit.
Angesichts niedriger Infektionszahlen, stetig steigender Impfraten, vor allem aber angesichts der geringen Hospitalisierungsrate fordern die Schausteller:innen alle Akteur:innen in Politik und Verwaltung auf, an den traditionellen Volksfesten festzuhalten und diese Veranstaltungen bundesweit wieder zu ermöglichen!
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Rostock

Verlängerung der Überbrückungshilfe III Plus bis Ende des Jahres ….

10. September 2021

 Die Überbrückungshilfe III Plus wird über den 30. September hinaus 

bis zum 31. Dezember 2021 

verlängert. 

Die Details für die Verlängerung wurden gestern Abend durch die zuständigen Ministerien veröffentlicht. Die Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus werden weitgehend beibehalten. Ebenfalls verlängert wird die Neustarthilfe Plus für Soloselbstständige. 

Im Detail: 

Die nun verlängerte Überbrückungshilfe III Plus ist inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der (aktuell geltenden) Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli- September: 

  • • Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent. 
  • • Der Katalog der förderfähigen Kosten bleibt bestehen. 
  • • Die Antragstellung erfolgt auch für die verlängerte Überbrückungshilfe III Plus durch prüfende Dritte. 
  • • Auch der Eigenkapitalzuschuss bleibt Teil des Förderprogrammes. 

ABER: 

Die sogenannte Restart-Prämie für die (Wieder-) Einstellung von Mitarbeitern, die innerhalb der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August, September 2021 galt, läuft plangemäß im September aus. 

Die bereits bestehende Personalkostenpauschale wird jedoch fortgeführt! 

Verlängert wird ebenfalls die Neustarthilfe Plus für Soloselbständige. Für den Zeitraum Oktober bis Dezember können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten. 

Die FAQ zur Überbrückungshilfe III Plus und zur Neustarthilfe Plus befinden sich in Überarbeitung – sobald diese veröffentlicht wurden, werden wir Sie natürlich informieren. 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen wie immer gerne zur Verfügung. 

Mit besten Grüßen! 

Für das Präsidium :

Albert Ritter / Frank Hakelberg 

Präsident / Rechtsanwalt 

Rostock

Standpunkt zum Weihnachtsmarkt !

30. August 2021

Rostock

Straßenverkehr-Zuständigkeitslandesverordnung

30. August 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich möchte Sie darüber informieren, dass die Landesverordnung zur Bestimmung der zuständigen Behörden auf dem Gebiet des Straßenverkehrswesens (Straßenverkehr-Zuständigkeitslandesverordnung – StVZustLVO M-V) vom 12. August 2021 am 18. August 2021 im GVOBl. M-V Nr. 52  auf Seite 1221 veröffentlicht und damit am 19. August 2021 in Kraft getreten ist.
 
Ich bitte um Beachtung und ggf. Weitergabe dieser Information.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
im Auftrag
 

Jana Nerger

Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Referat für Straßenverkehr, Straßen- und Verkehrsrecht,
Verkehrssicherheit
Schloßstraße 6 – 8
19053 Schwerin
 
Telefon: 0385 588-18211
E-Mail: Jana.Nerger@em.mv-regierung.de
Internet: www.em.regierung-mv.de
Forum: http://mitreden.mv-regierung.de

Rostock

Info Albert Ritter

30. August 2021

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, im seinem heutigen Newsletter bestätigt Herr Bundeswirtschaftsminister Altmaier seine letztwöchige Ankündigung, die Überbrückungshilfe III bis Ende des Jahres zur Verfügung zu stellen. Weiter schreibt er, was er uns bereits in Worms ankündigte: Besonders hart getroffene Unternehmen und Branchen könnten steuerliche Vorteile in der Zukunft erwarten. Minister Altmaier schreibt, erkannt zu haben: Mit dem Ende der Pandemie ist die Not vieler Betroffener Gewerbetreibener noch nicht vorbei. In diesem Sinne werden wir weiter dafür kämpfen, solange staatliche Hilfen zu erhalten, solange unser Spielbetrieb noch nicht wieder 100 % möglich ist.
Die grundsätzliche Forderung unsere Tradionsvolksfeste und Weihnachtsmärkte endlich wieder durchführen zu können ist weiterhin Hauptforderung bei unserer politischen Arbeit Einigkeit macht stark!

Rostock

Corona: Schausteller fordern Ende der Maßnahmen

30. August 2021

Volksfeste
Schausteller fordern Ende der Coronamaßnahmen
Werden größere Volksfeste auch im Freien weiterhin nicht stattfinden können? Der Deutsche Schaustellerbund schlägt Alarm – und verlangt, von September an alle Coronabeschränkungen aufzuheben.
»Volksfest muss wieder uneingeschränkt möglich sein«
Der Deutsche Schaustellerbund drängt die Politik, von September an auf sämtliche Coronabeschränkungen für Veranstaltungen und Volksfeste im Freien zu verzichten. »Wir haben die Maßnahmen bis hierhin mitgetragen, doch es reicht«, sagte der Vizepräsident des Schaustellerbunds, Kevin Kratzsch, dem SPIEGEL. »Bei dieser Impflage ist es für uns nicht mehr nachvollziehbar, warum keine Feste und Veranstaltungen im Freien stattfinden dürfen.«

Draußen bestehe kaum eine Ansteckungsgefahr, deshalb sollte es im Herbst wieder möglich sein, auch größere Veranstaltungen stattfinden zu lassen, so Kratzsch. Das Beispiel England zeige etwa, dass bei einer hohen Anzahl von Geimpften in der Bevölkerung zwar die Inzidenzen nach oben gehen könnten, aber die Krankenhäuser nicht überfüllt seien.

Deswegen brauche es auch andere Werte als die Inzidenz, auf deren Grundlage die Politik entscheide. »Wir haben jetzt schon die Situation, dass geplante Veranstaltungen im Oktober aufgrund der Unsicherheit wieder abgesagt werden. Mit dieser Unwägbarkeit können wir nicht in den Herbst gehen«, so Kratzsch.

Die Situation in der Branche der Schausteller sei brenzlig, auch weil man nicht wisse, ob es bei einer Fortführung der Beschränkungen im Herbst weiterhin finanzielle Hilfen vom Staat für die Unternehmerinnen und Unternehmer gäbe.

Während beispielsweise das Oktoberfest in München in diesem Jahr erneut ausfällt, ist der Hamburger Winterdom weiterhin geplant. Dafür sind aber besondere Coronamaßnahmen vorgesehen, der Ticketverkauf hat bereits begonnen. »Die Maßnahmen haben mit einem Volksfest zum Teil nichts mehr zu tun. Volksfest muss wieder uneingeschränkt möglich sein«, sagte Kratzsch dazu.

Zuletzt hatte auch der Verband der Musikspielstätten in Deutschland (LiveKomm) gefordert, angesichts der veränderten Lage wieder mehr Möglichkeiten für Veranstaltungen zu schaffen. Der steigende Impffortschritt und das geringere gesamtgesellschaftliche Risiko müssten sich in Öffnungsschritten und angepassten Maßnahmen abbilden. Die Veranstalter forderten deshalb die Aufhebung der Masken- und Abstandspflicht für Live- und Klubveranstaltungen.

Rostock

Gedanken zur DSB Stellungnahme vom 10.08.2021

30. August 2021


Sehr geehrte Vorstand,                                                                       12.08.2021

Sehr geehrte Verbandsmitglieder, Sehr geehrte Freunde und Kollegen

Ich habe lange darüber nachgedacht diesen Brief zu schreiben aber um so mehr ich darüber nachdenke um so Wichtiger kommt es mir vor das er geschrieben wird.

In fast allen WhatsApp Gruppen wurde eine Stellungnahme des DSB Präsidiums veröffentlich in der man sich distanziert von der Meinung der letzten Tage eines einzelnen Präsidiums Mitglieds, wir nennen ihn jetzt mal

„Devin Pratzsch“ .

Dieser „Devin Pratsch“ hat öffentlich seine Meinung zu gewissen Aktionen in Verbindung von POP UP Parks ausgesprochen und hat sich negativ dazu geäußert wie manche Personen aus den Vorständen der durchführenden Vereine, Öffentlich über die Geschäftserfolge dieser POP UP Parks berichten.

Generell steht es dem DSB natürlich frei Stellungnahmen zu schreiben aber da der DSB über 4200 Mitglieder verfügt und leider diese nicht alle den gesamten Hergang kennen sollte man bei einer Stellungnahme doch schon etwas besser Stellung beziehen, oder etwas tiefer aus dem Nähkästchen Plaudern.

Gewiss ist es sehr naheliegend das man bei einer erfolgreichen Veranstaltung Positive Bilanzen zieht aber hat die Positive Bilanz nicht einen sehr Faden Beigeschmack? Große Pop UP Parks in großen Städten wie z.B. Bremen, Essen, Hannover, Köln, München, Nürnberg sind natürlich wie auch die dort vor 2020 durchgeführten Tradionsveranstaltungen erfogreich.

Nur zu welchem Preis? Es werden Kollegen die Jahrelang diese Feste besucht haben nicht berücksichtigt da zu wenig Fläche vorhanden ist.

Oder eventuell weil die entscheidenden Personen ein persönliches Problem mit diesen Kollegen haben? Aber auch passiert es das sogar Vorstandsmitglieder Ihre Kontakte und Position ausnutzen um sich auf Pop Up Parks ganze Sparten EXKLUSIV zu sichern.

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Person und Sache trennen ist hier ein gutes Sprichwort.

Andere Kollegen die sowieso Nie auf diesen TOP 50 Plätzen standen haben ja generell gar keine Chance dort berücksichtigt zu werden.

Die alternative für diese Kollegen? Kleinere selbstorganisierte Pop Up Parks oder Sondernutzung auf Öffentlichen Flächen.

Aber es ist ja relativ einfach zu erklären das Kleinere Pop UP Parks eine viel viel kürzere Spieldauer haben und dort auch sehr viel weniger Umsätze erzielt werden und auch hier kommen wieder nicht alle Kollegen die dort immer gestanden haben oder die in der Region beheimatet sind, in den Genuss etwas Geld zu verdienen. Dann sind durch Überschneidungen und sogar gewollten Konkurrenz Veranstaltungen, keine anschluß Veranstaltungen möglich wodurch sich ein einzelner Pop UP Park finanziell für manche gar nicht rechnet da Betriebskosten hochgefahren werden müssen, Warenbestände gekauft werden müssen und Personal eingestellt werden müsste was aktuell ja so gut wie unmöglich ist.

Davon hören wir aber leider kaum etwas oder besser gesagt GAR NICHTS durch die öffentliche Kanäle.

Aber wenn dann ein Präsidiumsmitglied den Schleier des Schweigens Bricht und mal das ausspricht was 60 bis 80 % der Mitglieder im DSB Denken oder sagen wir mal besser der gesamten Kollegen, wird er direkt vom Kollektiv Öffentlich an den Pranger gestellt.

Man kann jetzt lange aufzählen was gut läuft und sicherlich genau so lange oder noch länger aufzählen was nicht oder gar nicht gut läuft.

Wir können uns in dieser schweren Zeit selber Zerfleischen wie wir es ja schon seit den letzten 20 Jahren immer wieder gerne tun, da wir schon lange vergessen haben wie unsere Vorfahren früher diese Berufung ausgeführt haben.

Schmiergelder, Bestechungen, Denunzieren, Streuen von Gerüchten und Lügen, Selbstverherlichende Propaganda usw, usw, usw alles ganz normal Heut zu Tage.

Herr Platzmeister ich weiß was!!!

Warten Sie ich Ziehe die Schuhe aus und komme ganz rein!!!

Dem …… sind die Leute abgehauen der kann nicht kommen, ich Springe gerne ein!!!

Bis hin das man sogar bei schweren Schicksalsschlägen bei Veranstaltern anruft und mitteilt das die Familie des Mitbewerbers durch den Verlust den

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Betrieb einstelle und man gerne als Alternative eintritt, anstelle da anzurufen sein Beileid auszusprechen und anzubieten beim umsetzten zu Helfen!

Alles Sachen die es in den 50 bis 80er Jahre so gut wie gar nicht gegeben hat.

Da war Kollegialität und Hilfsbereitschaft wichtiger als noch 1€ mehr für die neue Rolex oder das 4te Geschäft noch rein zu drücken damit der ….. Bloß kein Platz hat. Da wurde Hilfe angeboten anstatt noch Tellermienen zu legen.

Aber das müsste Heute in Zeiten von Corona doch eigentlich alles anders sein, Wir müssten doch viel mehr als WIR auftreten und uns gegenseitig Helfen und unterstützen.

Überlegte doch mal was in unserem Land grade abgeht. Nur mal so eine Tatsache zum Nachdenken:

Familien schlendern Sonntags durch eine geöffnete Innenstadt, Steigen in einen Bus um zu einem Real Parkplatz zu fahren auf dem ein Flohmarkt stattfindet und im Anschluss laufen Sie 800 Meter zu einem eingezäunten Hochsicherheitsgelände auf dem eine Art Kirmes stattfindet und wenn Sie um Einlass bitten werden Sie nach einem Impfnachweiß, einer Bescheinigung der Genesung oder nach einem Staatlich anerkannten Negativen Corona Test gefragt. Sie müssen Ihre Kontaktdaten angeben und dann noch einen Hygienebeitrag zahlen.

Ist das Richtig?

Ist das Rechtens?

Finden wir das wirklich alle OK?

Aber anstelle von einem Aufbäumen, bedanken wir uns dann noch in aller Form bei unseren ach so tollen Politikern und wenn dann mal jemand sagt halt Stop hier stimmt was nicht schreiben wir mal eine Stellungnahme und drehen uns das alles so das es ja nur die Meinung eines einzelnen ist mit dem man ja eigentlich gar nix zu tun haben will.

Ein Stein im Schuh der nur seine politische Karriere vorantreiben will. Wie es dann ausgelegt wird.

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Liebes DSB Präsidium,

mein Name ist Robert Gormanns ich bin als Schausteller vor 40 Jahren auf die Welt gekommen, mit 15 habe ich das erste mal ohne die Lautstarke Unterstützung meines Vaters unser Riesenrad aufgebaut.

Mit voller Stolz und Lebensfreude führe ich unsere Berufung aus, zu den Kollegen bin ich „fast“ immer Freundlich und generell Hilfsbereit, natürlich als Sohn meines Vaters ist es manchmal mit mir nicht leicht aber dafür wird sicherlich etwas Verständnis vorhanden sein und meistens wenn sich alles beruhigt hat lachen wir drüber.

Aber ich frage euch Wie lange soll das so noch weiter gehen? Wie lange sollen wir Noch zu allem Ja und Armen Sagen?

Wie soll ich meinen Kindern Freude am Schausteller sein zeigen wenn es im Moment keine Freude gibt?

In Hamburg wird sich bei Herrn Scholz bedankt mit den Worten Danke für die Hilfe die für uns „Rausgehauen“ worden ist und man beleidigt im folgenden Satz den Wirtschaftsminister Herrn Altmeier. In Hamburg bei der SPD kommt das sicherlich gut an aber ist es in Berlin bei der CDU auch noch witzig?!

Nur mal zum Verständnis die Dönerbude bei uns um die Ecke hat auch die November und Dezemberhilfe bekommen, und Wir haben Kollegen für die ist der Weihnachtsmarkt keine Wundertüte die haben im November und Dezember keine Umsätze im hohen 5 oder gar 6 Stelligen Bereich. Für die sind bis heute die Hilfen eher ein Witz bis hin zu 0 Runden oder Sie stellen Anträge auf Arbeitslosengeld 2, wo jeder Asylbewerber mehr Hilfe bekommt.

Weiter Spricht man von Umsätzen bis zu 80% von Normal!

Na Super stellt die Hilfen ein, die Schausteller haben ja Ihre Umsätze wieder, aber HALT was ist mit den kleinen Betrieben die in nur 20-40% verdienen oder was ist mit den Kollegen die gar nicht stehen können?

Was ist mit den Wochen und Monaten vor und Nach den guten Pop Up Parks ?

In Nürnberg und Berlin werden in Sozialen Netzwerken die POP UP Parks negativ kommentiert weil man mit Freikarten Impfungen an Kinder bewirbt.

Unsere Kollegen setzten sich Narrenkappen auf und erfüllen die lächerlichsten Auflagen aus Angst das man Schließen muß und was passiert ?

Offiziell Nichts ? Die wo sagen Stop werden als Quertreiber abgestempelt.

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Viele Sachen die sicherlich hinter verschlossenen Türen angesprochen und geregelt werden, was wir als Allgemeinheit so wohl gar nicht mit bekommen aber In der Öffentlichkeit hören und lesen wir leider nur Zuckerwasser was Leuten in den Arsch geblasen wird, was dann eventuell auch zu Unmut und Frust bei einigen Kollegen führen kann.

Natürlich bin ich kein Träumer und das Prinzip Zuckerbrot und Peitsche ist mir sehr Wohl bekannt nur leider verspüre ich das Gefühl das wir nur noch Zuckerbrote verteilen und die Peitsche haben wir nach der Demo in Stuttgart vergraben.

Daher möchte ich „Devin Pratsch“ oder wenn wir Ihn richtig ansprechen Kevin Kratzsch für seine Offenheit Danken. Eventuell hat er das ein oder andere falsch ausgedrückt sicherlich kenne ich auch nicht jedes Wort oder jeden Satz den er gesagt hat, oder gesagt haben soll, auch ist sicherlich durch die Flüsterpost einiges anders angekommen wie es ausgesprochen oder gemeint wurde, was dann eventuellen auch jemanden auf den Magen geschlagen hat aber im großen und ganzen hat er nur die Stimmung von der Mehrheit der DSB Mitglieder oder wieder besser gesagt von den Kollegen ausgesprochen.

Lieber Kevin, Danke dafür das du das Aussprichst was viele denken aber keiner traute sich zu sagen. Denn wie sagt ein anderes Sprichwort:

“Beiße nie in die Hand die dich Füttert“

Ich persönlich finde das Albert Ritter in dieser unbeschreiblich schweren Lage das Amt des Präsidenten sehr gut ausgeführt hat, sicherlich sind ein paar Dinge anders gelaufen wie geplant oder die Er jetzt hinterher vielleicht anders machen würde.

Auch hätte man bei der Demo in Berlin in meinen Augen etwas offener mit den anderen Berufsverbänden zusammen stehen müssen um das WIR Gefühl noch Stärker zu zeigen.

Aber der Informationsfluss über die Vereine ist in den letzten Monaten sehr Schleppend verlaufen. Die aufbauenden Videobotschaften waren gut aber leider auch viel zu selten. Alles so viele kleine Steinchen die nachher eine doch Mühsame und Tolle Arbeit nicht strahlen lässt wie es sein müsste, und natürlich ist auch jedem bewusst das man nicht in das Büro einen Politikers geht und beim verlassen er alle Coronamaßnahmen für Schausteller ausgesetzt hat.

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Aber diese Machtkämpfe um das Erbe und das getratsche wer, was, wie, gesagt hat sind leider in der jetzigen zeit völlig Fehl am Platz.

Ich bin Mitglied in 2 DSB angeschlossenen Vereinen zusätzlich habe ich mich durch die Zugehörigkeits Debatte in Bremen dazu entschieden Flagge zu zeigen und bin Mitglied in einem BSM angeschlossenen Verband geworden. Auch die Neu gegründete IGDS unterstütze ich mit einem Mitgliedsbeitrag denn Einigkeit macht Stark ist für mich kein Werbeslogan sondern eine Lebenseinstellung. Wir können nur Gemeinsam diese Pandemie besiegen dafür müssen aber die Starken den Schwachen Helfen und auch mal einen Schritt zurück treten oder den kleinen eine Helfende Hand reichen. Auch muss man Dinge angehen mit denen man sich nicht wirklich anfreunden kann. Denn sicherlich wollen Wir alle nur das eine das unsere Kinder und Enkelkinder später mal genau so oder gar besser davon Leben  können

„ein Lächeln in Kinderaugen zu Zaubern“ Denn das macht Uns aus wir bringen „Freude in das Leben anderer Menschen“.

Dafür habt Ihr als Präsidium mehr als genug Arbeit in den nächsten Jahren vor Euch neben Corona stehen ja noch Themen wie,

  • LKW Führerschein ab 18 für unsere Kinder.
  • Wieder verschärfte Maßnahmen für Schwertransporte
  • Personalmangel
  • Steigende Gebühren wo man nur hinschaut
  • Bürokratiemonster
  • Auflagen Dschungel

Und Vieles Vieles mehr an.

In diesem Schreiben möchte ich Niemanden Persönlich anprangern weder das Präsidium noch einen Vorstand oder gar die Kollegen welche ich jetzt leider hier Beispielhaft zitiert habe z.b. Robert Kirchhecker und Lorenz Kalb beide haben für die erfolgreichen Pop Up Parks Hamburg und Nürnberg viel gekämpft Schlaflose Nächte in Kauf genommen und haben es geschafft das einige Kollegen die Möglichkeit haben Geld zu verdienen was alle sicherlich dringend brauchen. Auch haben Sie sich viele Sachen anhören müssen die sehr sehr weit unter der Gürtellinie waren oder schön eher unter der Schuhsohle lagen. Was eigentlich wirklich nicht geht denn Sachlich bleiben ist auch eine Form des Respekts. Leider ist aber das Video von der Pressekonferenz oder die Negativen Schlagzeilen in Facebook zu diesem Brief sehr passend und somit wurden diese beispielsweise aufgeführt.  Ich

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bin mir sicher das Ihr keinen der nicht berücksichtigten Kollegen vergessen habt und euch die Schwierige Lage von den Kollegen bewusst ist. Zumal wir ja alle wissen das man es sowieso nie allen Recht machen Kann.

Somit bitte ich uns alle doch noch etwas näher Schulter an Schulter zu rücken und eventuell nochmal neue Ideen oder Vorschläge zu Diskutieren und das eine oder andere gesprochene und auch geschriebene Wort nicht mit der goldenen Lupe zu begutachten, denn leider liegen sicherlich unser aller Nerven Blank und die Maßnahmen für unsere Branche sind bis heute leider nur wenig erfolgversprechend.

Hochachtungsvoll Robert Gormanns.

P.S.

Ich bin mir der Persönlichen Konsequenzen dieser Zeilen bewusst, habe ich ja schon nach meinen Sprachnachrichten Texten und Aktionen auf den Demos 2020, deutlich weniger anfragen für Veranstaltungen von den durch Vereine geführten Pop UP Parks gehabt, aber ich bin durch einen starken Familienverbund und durch viele Freunde die trotzdem immer noch gerne mit mir zusammen stehen, in der Lage meinen Kindern ein Brötchen auf den Tisch zu stellen, auch wenn ich meine Meinung Äußere.Denn von der Ü3 habe ich bis heute 12.08.2021 außer Ablehnungen und Rückfragen leider noch nichts gesehen.

Rostock

Präsident Albert Ritter

30. August 2021

Rostock

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